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Ausstellung zur Historischen Lehrerbibliothek in Herford

Am 13.09.2026, dem Tag des offenen Denkmals, präsentiert der Geschichtsverein die Historische Bibliothek des Friedrichs-Gymnasiums Herford. Erleben Sie Bücher aus dem Bestand und tauchen Sie ein in die wechselhafte Geschichte dieses Herforder Schatzes.

1540 stifteten die Augustiner-Brüder ihren Besitz und ihre Bibliothek der Stadt Herford zur Gründung einer Lateinschule. Diese Bibliothek wuchs über die Jahrhunderte auf 8.240 Bände an. Die ältesten Drucke stammen aus dem Jahr 1482. Bis vor einiger Zeit waren sie in einem ungeeigneten Raum gelagert, der ausgeräumt werden musste. Die Bücher wurden inzwischen restauriert und sicher eingelagert.

Nun ist es an der Zeit, diesen Schatz zu heben.

Ergänzend zur Ausstellung wird es in Zusammenarbeit mit der VHS im Kreis Herford auch zwei Führungen mit Mathias Polster geben, die sich neben der Austellung allgemeiner mit den Themen Buch und Bibliothek beschäftigen.

Treffpunkt für die Führungen ist am Brunnen auf dem Münsterkirchplatz.

Die Führungen sind entgeltfrei und starten um 14:00 Uhr und um 16:00 Uhr.

Zur historischen Bibliothek des Herforder Gymnasium Fridericianum

Klaus Graf macht im Blog Archivalia (am 1. Mai 2026) auf einen Artikel zur historischen Bibliothek des Friedrichs-Gymnasiums in Herford aufmerksam:

Daniel Teubner: Der verborgene Schatz des Herforder Gymnasium Fridericianum. In: Der Remensnider. Die Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Nr. 1 2026, 50. Jahrgang, Heft 158, S. 5 –15.

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Advent 2025 ∗ 1. Dezember

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ΕΥΚΛΗΡΙΑ seu melioris partis electio. Dessaviae 1782.  Bibliothek des Friedrichs-Gymnasiums, Herford, Sign. JId 5/5

(mit Dank an Dr. Daniel Teubner, Alumnus FGH; Bochum)

1670 zu Besuch in Herford

Anna Maria von Schürmann (1607-1678) war Universalgelehrte ihrer Zeit; sie sprach mehr als zehn Sprachen, schloß sich den Labadisten an und emigrierte von Amsterdam über Herford nach Altona. Das Bild zeigt das Titelbild ihrer Autobiographie, die, 1673 erschienen, möglicherweise während ihres zweijährigen Aufenthalts (in Teilen) in Herford entstanden ist. (DT)